Meine Kindheit und Jugend im Hinterland

Ich bin 1966 in Hemer im Sauerland auf die Welt gekommen. Meine Kindheit verbrachte ich in Biedenkopf. Hier habe ich im Tor der Handballer des TV Biedenkopf gestanden und auch erste Grundsteine für meine politische Laufbahn gelegt: So beteiligte ich mich an der Neugründung der Jungen Union Biedenkopf und war der erste „schwarze“ Schulsprecher der Lahntalschule, wo ich 1985 mein Abitur ablegte. Im Jahr 1985 habe ich wichtige Weichen für meine Zukunft gestellt: Ich startete als Azubi bei der Kreissparkasse Biedenkopf und wurde Hessens jüngster Stadtverordneter.

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Politische Weichenstellung

1988 habe ich mein Studium der Rechtswissenschaften in Marburg begonnen und war parallel bei der Biedenköpfer Kreissparkasse als PC-Koordinator tätig. Zwei Jahre später konnte ich erstmals in den Kreistag einziehen. In meiner Referendarzeit habe ich viele Menschen kennengelernt, die Freunde wurden und bis heute meinen Lebensweg prägen. 1996 musste ich dann erstmals die politische Schattenseite kennen lernen durch eine knappe Niederlage in der Kandidatur um den Landesvorsitz der Jungen Union. Nur eine Stimme hat damals entschieden.

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Test4

Politischer Weg

1997 absolvierte ich mein zweites Staatsexamen, das nach zittrigem Abwarten schließlich besser ausfiel als erwartet. Im folgenden Jahr habe ich mit meiner Doktorarbeit begonnen und legte mich beruflich fest: Mit der Anwaltszulassung und meiner Tätigkeit in einer Großbank in Frankfurt am Main konnte ich meine beruflichen Qualifikationen verbinden. 1998 gelang der CDU überaschenderweise die Regierungsübernahme in Hessen. Das eröffnete auch mir neue Wege: Das Angebot, Büroleiter im Justizministerium zu werden, lag auf dem Tisch. Ich entschied mich für die politische Arbeit in Wiesbaden.

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Landespolitik

2002 wurde ich zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden der CDU Marburg-Biedenkopf gewählt und wechselte als Büroleiter des Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch in die Staatskanzlei. 2004 heiratete ich im hohen Nordosten unseres Landes. Im Herbst 2005 hieß es dann für mich „back to the roots“: Ich wurde Staatssekretär im Justizministerium. Die Landtagswahl in Hessen 2008 ging unklar aus. Zweimal räumte ich mein Büro aus, um schließlich doch im Amt zu bleiben. Trotz der beruflichen Wirren war es ein Sonnenscheinjahr, denn unsere Tochter wurde geboren.

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Hessischer Staatsminister der Finanzen

Ein Jahr später wechselte ich als Staatssekretär ins Finanzministerium und stand der bisher komplexesten Aufgabe meiner Laufbahn gegenüber: Ich wurde zum Koordinator der Opelsitzländer bei den Rettungsbemühungen um das Unternehmen. 2010 vertraute mir der neue Ministerpräsident Volker Bouffier das Finanzministerium an. 2011 folgte meine Rückkehr in die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Biedenkopf. Im gleichen Jahr wurde unser Sohn geboren – er war zwar acht Wochen zu früh, aber zum Glück kerngesund.

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Neue politische Rahmenbedingungen

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf wurde 2012 Schutzschirmkommune, weshalb ich mein Kreistagsmandat niederlegen musste. Nur so konnte ich die Aufsicht durch das Finanzministerium unabhängig führen. Im folgenden Jahre wurde ich zum Landtagskandidaten im Wahlkreis 12 als Nachfolger meines Freundes Christean Wagner nominiert und zum Kreisvorsitzenden der CDU Marburg-Biedenkopf gewählt. Im Jahr 2014 zog ich in den Hessischen Landtag ein. Die CDU übernahm in einer Koalition mit den Grünen die Regierungsverantwortung. Ich blieb im Amt des Finanzministers und wurde zum CIO des Landes Hessen bestellt.

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